Erdbeermarmelade mit Basilikum

OLYMPUS DIGITAL CAMERANach meiner Erfahrung wird Basilikum am Besten so geerntet: die Spitze und das oberste Blattpaar abknipsen, wenn dieses gerade etwas über dem zweitobersten Blattpaar zu fassen ist. Dadurch wird die Blüte unterdrückt und der Blattwuchs angeregt. In den Blattachsen erscheinen schon die nächsten Triebe, sodass auch die zwei großen Blätter abgezupft werden können. Auf 6,60 m Balkonkästen habe ich in Komposterde aus dem Garten 36 selbstgezogene Pfanzen Basilikum und schon eine Ernte von 1470 g. Dies entspricht ca. 70 Portionen Pesto. (Dazu später)

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Eine neue Idee, um der Erdbeermarmelade eine schöne stückige Konsistenz zu geben: die Früchte vor der Zuckerzugabe und dem Kochen mit dem Kartoffelstampfer zerdrücken.

Leider hatte ich gestern abend etwas zu wenig Basilikum für die Marmelade vorgesehen. Ich hatte nicht beachtet, dass meine Marmelade mit 3:1 Gelierzucker zubereitet werden sollte, statt mit 2:1. Dies entspricht 50 % mehr Frucht. Ich hätte also auch 50% mehr Basilikum nehmen sollen. Das vorhandene Rezept sah für 1 kg Erdbeeren 1 Topf Basilikum vor. Wieviel dieser auch immer tragen mag. Also meine Erfahrung von gestern: ca 30 g Basilikum auf 1,5 kg Erdbeeren und 500 g Gelierzucker 3:1. Das Basilikum in feine Streifen schneiden und zum Ende der 3 minütigen Kochzeit unterrühren. Nach meiner Erfahrung brauchen die gefüllten Gläser nicht auf dem Kopf auskühlen. Ich koche aber die Gläser vorher immer aus, damit bin ich in puncto Hygiene auf der sicheren Seite.

Eigentlich wollte ich nur Stachelbeermarmelade und Himbeer-Bananenmarmelade machen, aber die Erdbeeren haben mich so angelacht und mein Mann isst sie doch so gerne. Diesmal hat die Erdbeermarmelade einen würzigen Abgang.

Nächstes Jahr im Juli gibt es wieder einen Marmeladen-Kochkurs mit mir an der Volkshochschule Dresden.